8.1 Ursprung und Bedeutung der Essenzen

Homöopathische und energetische Essenzen bilden das materielle Werkzeug der PSE. Sie dienen als Resonanzträger – also als Mittel, die eine bestimmte Schwingung oder Frequenz in das Energiefeld des Menschen hineinbringen.

Die Basis dafür liegt in der klassischen Homöopathie nach Samuel Hahnemann. Während die Homöopathie mit verdünnten und potenzierten Substanzen arbeitet, erweitert die PSE diesen Ansatz durch energetische Information: Jede Essenz repräsentiert ein bestimmtes Bewusstseinsthema, etwa Vertrauen, Selbstannahme, Klarheit oder Loslassen.

So wirken Essenzen nicht pharmakologisch, sondern frequenziell – sie geben dem Energiesystem einen Impuls zur Selbstregulation. Dr. Banis schuf ein klar strukturiertes System aus Komplexmitteln, die in der PSE nach Chakren, Konfliktthemen und Energieebenen geordnet sind.

8.2 Aufbau der Komplexmittel (z. B. Rubimed-Präparate)

Die in der PSE eingesetzten Komplexmittel enthalten eine Kombination aus homöopathischen Potenzen und energetischen Trägersubstanzen. Jedes Mittel ist auf eine bestimmte Energieebene abgestimmt und soll die dort vorhandene Blockade lösen helfen.

Die Hauptgruppen gliedern sich in:

  • Vita-Mittel: Stärkung der allgemeinen Lebensenergie (Vitalfeld).
  • Emvita-Mittel: Arbeit an emotionalen Konflikten.
  • Chavita-Mittel: Harmonisierung der Chakrenenergie.
  • Spagyra-Mittel: Unterstützung körperlicher Regeneration.

Ein einfaches Beispiel:

  • Emvita 10 kann bei Themen wie „Mangelnde Selbstliebe“ und „Zurückweisung“ resonieren (Herzchakra).
  • Chavita 3 wirkt auf den Energieausgleich im selben Chakra, also auf die emotionale Öffnung.
    Beide zusammen erzeugen ein kohärentes Schwingungsmuster, das dem Körper erlaubt, gebundene Energie zu lösen und emotionale Freiheit zu erleben.

Diese Mittel werden nicht nach Symptomen ausgewählt (wie in der klassischen Homöopathie), sondern nach energetischer Resonanz, festgestellt durch den Muskeltest oder ein Vitalfeldanalyseverfahren.

8.3 Auswahl, Testung und Dosierung

In der PSE ist die Auswahl der Essenz ein feinfühliger Prozess. Sie wird individuell auf Resonanz getestet – das heißt, der Körper „entscheidet“ selbst durch seine energetische Reaktion.

Der Ablauf:

  1. Der Therapeut überprüft, welche Chakraebene oder welcher Konflikt aktiv ist.
  2. Anschließend werden die passenden Emvita- und Chavita-Mittel kinesiologisch getestet.
  3. Das Mittel, das den stärksten Resonanzimpuls zeigt (Muskel bleibt fest), wird verordnet.

Die Dosierung ist minimal, aber regelmäßig – meist wenige Tropfen zweimal täglich über mehrere Wochen. Nach etwa 4–6 Wochen erfolgt eine erneute Testung, um den Fortschritt zu prüfen. In dieser Zeit können spürbare Veränderungen auftreten: emotionale Entlastung, Träume, körperliche Reaktionen oder innere Klärung.

Solche Effekte sind Zeichen der Aktivierung des Energiesystems, nicht Nebenwirkungen. Sie zeigen, dass sich alte Konfliktenergien zu lösen beginnen.

8.4 Verlaufskontrolle und Heilreaktionen

Während eines energetischen Heilprozesses kann es zu Regulationsphasen kommen, die von Studierenden oft als „Heilreaktion“ bezeichnet werden. Sie treten auf, wenn sich tief gespeicherte Energie bewegt und neue Balance entsteht.

Mögliche Merkmale:

  • kurzfristige Müdigkeit, Traurigkeit oder intensive Träume,
  • leichte körperliche Beschwerden ohne pathologische Ursache,
  • emotionale Schwankungen, die sich später beruhigen.

Diese Phasen sind Teil der Wiederanpassung – vergleichbar mit dem Aufräumen eines überfüllten Raumes: Zuerst entsteht Unordnung, dann Klarheit.

Wichtig ist, den Prozess vertrauensvoll zu begleiten und nicht zu unterbrechen, solange keine medizinischen Risiken bestehen. Heilung verläuft zyklisch – jedes Durchlaufen einer Konfliktschicht hebt das energetische Niveau des Systems.

8.5 Integration in den Alltag

Essenzen sind keine „Medikamente“, sondern Werkzeuge der Bewusstwerdung. Ihre Wirkung wird durch begleitende Selbsterfahrung vertieft:

  • tägliche kurze Meditation oder Atemübung,
  • Tagebuch über emotionale Veränderungen,
  • achtsames Wahrnehmen von Träumen, Begegnungen oder Impulsen.

So entsteht eine Verbindung zwischen energetischer und psychologischer Arbeit – das Bewusstsein folgt der Energie, und die Energie folgt dem Bewusstsein.

Beispiel aus der Praxis: Ein Student erhält eine Essenz gegen das Thema „Ich darf mich zeigen“. Während der nächsten Wochen bemerkt er, dass er im Unterricht spontaner spricht, Kritik gelassener verarbeitet und sich insgesamt sicherer fühlt. Die Essenz wirkt hier als „Brücke“ vom Unbewussten zur neuen Verhaltensfreiheit.

8.6 Kombination mit anderen Therapien

Die PSE steht nicht isoliert, sondern lässt sich gut mit Schulmedizin und Psychotherapie kombinieren. Essenzen können die Wirkung anderer Methoden unterstützen, indem sie die energetische Grundlage stabilisieren – etwa bei:

  • Stress- und Angstbehandlung,
  • chronischen Schmerzen,
  • psychosomatischen Erkrankungen,
  • Rekonvaleszenz nach körperlicher Krankheit.

Wichtig ist die Abstimmung zwischen Therapeut:in und Patient:in – Essenzen sollten immer als Teil eines integrativen Konzeptes eingesetzt werden.

Auch hier gelten medizinische Grundsätze: Bei anhaltenden oder schweren Symptomen erfolgt eine ärztliche Abklärung. PSE versteht sich als Ergänzung, nicht als Ersatz der konventionellen Medizin.

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